Pubertät ist die Zeit“, sagt man so schön mit einem ironischen Blick „in der die Eltern schwierig werden“. Tatsächlich ist diese Zeit für beide nicht leicht, für Eltern und Jugendliche. Gerade die heutige Zeit trägt zur Überforderung auch bei Jugendlichen bei. Die erste Liebe, der soziale Umgang hat in dieser Zeit i.d. R. mehr Einfluss als Eltern oder Lehrer. Das Abkapseln von der Familie kann in gesundem Maße zum Abnabelungsprozess gehören oder in extremen Ausprägungen auf Probleme hinweisen.
Jugendliche reagieren manchmal mit Verschlossenheit und Flucht vor der Realität. Die Jugendberatung ist ein Teil der Familienberatung/-therapie und kann Eltern und Jugendlichen helfen, sich gegenseitig besser zu verstehen, sich zu respektieren und die schwierige Zeit gemeinsam zu überstehen.
Der Prozess der Pubertät, das „Hineinreifen“ in die eigene Persönlichkeit wird nicht immer als locker oder reibungslos empfunden. Oft erlebt und fühlt sich der Jugendliche von der realen Welt abgetrennt und das funktionierende und tragende Band der Familie zerreißt. Bewusst oder auch unbewusst stürzt der Jugendliche in eine Pubertätskrise mit „lowkey“ keine Lust auf soziale Strukturen. Er flüchtet in die virtuelle Welt, in suchtfördernde Substanzen oder zeigt depressives Verhalten… (siehe Warnsignale) . Die Jugendberatung ist ein Teil der Familienberatung/-therapie und kann Eltern und Jugendlichen helfen, sich gegenseitig besser zu verstehen, sich zu respektieren und die schwierige Zeit gemeinsam, sinnvoll und mit Humor zu erleben.
Viele Stunden pro Tag Digitaler Medienkonsum
Digitale Medien wie Smartphones, Social-Media-Kanäle, Gaming-Plattformen, KI- und ChatGPT-gestützte Apps, Tablets, Notebooks und Spielkonsolen nehmen einen immer größeren Raum im Leben unserer Kinder ein. Eltern und Pädagogen beobachten eine gleichzeitige Überforderung der Kinder und Jugendlichen und unerwünschte Nebenwirkungen in ihrem Umgang damit.
Flucht in die virtuelle Welt
Depressionen
Übermäßiger Konsum abhängigmachender Substanzen
Flucht in die digitale Welt
Biorexie (Adonis-Komplex)
Zu frühe Sexualisierung
Multiple Ängste
Körperdysmorphe Störungen
Essstörungen
Psychosomatische Erkrankungen
Zwänge
Mobbing / Cybermobbing
Medienerziehung orientiert sich an der Entwicklung des Kindes.
„Kinder wissen meist, was sie wollen, aber sie wissen oft noch nicht, was sie brauchen.“
Jesper Juul, dänischer Familientherapeut.
Wenn die Kinder klein sind
Kennen Sie das?
Wenn Kinder klein sind: Fernseher oder Tablet sind an – sofort sind unsere Kinder fasziniert und ruhig.
Wir können:
- unsere Arbeit erledigen
- durchatmen und erholen
- stressfrei längere Autofahrten mit der Familie machen
- werden endlich nicht mehr mit Wünschen und Bedürfnissen genervt …
Wenn die Kinder größer sind
Wenn die Kinder dann größer sind: nur noch am Handy …
- Kannst du mir mal in der Küche helfen? – Jetzt nicht!
- Wann machst du endlich deine Hausaufgaben? – Später!
- Bist du immer noch wach? Es ist schon nach 23 Uhr! – Na und?
- Kannst du nicht mal beim Essen ohne Handy sein? – Ähm, was?
Und so sollte es sein
Aber vielleicht kennen Sie auch das:
- Das Kind kann aus der analogen Welt langanhaltend spielen.
- Es kann seine eigene Fantasiewelt aufbauen und kreativ Neues erfinden.
- Es ist gesellig und kommt mit anderen Kindern, mit der Umwelt und mit Tieren gut aus – es ist teamfähig und sozial.
Wenn dieses hier für Sie zutrifft, ist diese Webseite vermutlich nicht relevant.
Kinder & Jugendberatung | Therapie
Entwicklung vom Kind zum Jugendlichen
Wer bin ich?
Was will ich in meinem Leben erreichen?
Die körperliche und sexuelle Entwicklung
Jugendliche wirken in diesem Alter erwachsener als sie wirklich sind! Besonders wird eine zu frühe Sexualisierung durch Medienwelt und Werbung gefördert bzw. verstärkt. Essstörungen aller Art auch Bigorexie (Adonis-Komplex), körperdysmorphe Störungen bis zum digitalen Optimierungsdruck (Bold-Glamour-Filter).
Umso wichtiger ist es, Gegengewichte zu schaffen – keine leichte Balance für die Eltern!
Das gesunde Maß an Selbstständigkeit dem Jugendlichen zuzugestehen und dennoch die nötige Verantwortung wahrzunehmen.
Internet und soziale Netzwerke
Mit 12 Jahren sind ca. 3 von 4 Kinder alleine im Internet unterwegs. Sie engagieren sich verstärkt in sozialen Netzwerken (TikTok, Snapchat, Instagram) und nutzen intensiver die digitale Kommunikation wie WhatsApp oder anderem.
Unterhaltungen werden jetzt im Internet gesucht, in Filmen und Serien, Spiele und Musik.
ABER: Kinder und Jugendliche verfügen in diesem Alter weder über ausreichend Urteilsvermögen noch über Lebenserfahrungen um geschickte Vermarktungsmethoden, Geschäftsmodelle oder ideologisch beeinflusste Texte zu erkennen und zu durchschauen. Und daher besteht für sie die Gefahr ein „Problematisches Mediennutzungsverhalten“ zu entwickeln d. h. Süchtig nach digitalen Welten zu werden.


Gruppendynamiken & Mobbing
Durch eine falsch verstandene Pädagogik/Erziehung in unserem digitalem Zeitalter und der zu präsente Umgang mit dem Internet können wichtige Entwicklungsschritte nicht wahrgenommen werden. Stattdessen können sich bei Jugendlichen die Motivationen, Machtspiele und Dominanz entwickeln um eine Gruppe zu gewinnen, um die soziale Position oder den Status in einer Klasse aufzuwerten.
Und was kann passieren? Dass über einen längeren Zeitpunkt diese Jugendlichen ihre Mitschüler systematisch attackieren.
Mobbing und Cybermobbing in der Schule entwickelt sich rasant.
Diese Phänomene belasten das Leben und auch den Schulalltag von Kindern und Jugendlichen massiv…bis hin zur Krankheit oder Suizid.
Nehmen Sie jetzt Kontakt zu mir auf.
Im Notfall sind kurzfristige Termine möglich. Je länger der Zustand andauert, desto langwieriger und schwieriger wird die Therapie.
Während meiner Behandlungen und außerhalb der Sprechzeiten ist meine Mailbox aktiv.

